Nach Weißrussland-Wahl

Schweden erwägt Kürzung bei Entwicklungshilfe

Nach den Ausschreitungen bei den Präsidentschaftswahlen in Weißrussland will Schweden seine Entwicklungshilfezahlungen an das Land einer Überprüfung unterziehen. Das kündigte Entwicklungshilfeministerin Gunilla Carlsson im Schwedischen Rundfunk an.

Schweden wolle weiterhin die demokratischen Kräfte im Land unterstützen. Zunächst müsse jedoch die Situation analysiert werden. Es sei nicht wünschenswert, mehr als umgerechnet zehn Millionen Euro zu investieren und damit das Regime zu unterstützen, so die Entwicklungshilfeministerin. Möglicherweise sei es besser, weniger Mittel für weniger Akteure zur Verfügung zu stellen.