Migranten

Einwanderungsbehörde soll strenger gegen Arbeitgeber vorgehen

Um den Missbrauch des Reformgesetzes zur Arbeitsmigration zu verhindern, hat die schwedische Regierung die Einwanderungsbehörde zu verschärften Kontrollen von Unternehmen aufgefordert. Das berichtet das Schwedische Fernsehen. Migrationsminister Tobias Billström erhofft sich davon, die Zahl der Scheinanstellungen einzudämmen.

Seit der Lockerung der Regeln für Arbeitsmigration hatten sich Berichte gehäuft, wonach Arbeitgeber bis zu umgerechnet 5.000 Euro für die Ausstellung einer Arbeitserlaubnis verlangten und Angestellte mehr als 300 Stunden im Monat arbeiten mussten.

Der Gewerkschaftsdachverband LO kritisierte die Maßnahmen der Regierung als zahnlos. Genauere Gutachten der Migrationsbehörde an die Regierung würden unseriöse Unternehmen kaum vom illegalen Handel mit Arbeitsgenehmigungen abhalten.