Warnschild gilt auch für Radon
gesundheit

Radon-Grenzwert wird nicht gesenkt

Schweden lehnt es ab, die zulässige Höchstgrenze für radioaktives Radon in Gebäuden zu senken. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat für das in Gesteinsformationen vorkommende Edelgas einen Grenzwert von 100 Becquerel pro Kubikmeter Luft empfohlen. In Schweden sind 200 Becquerel erlaubt. Jährlich wird bei einigen hundert Fällen von Lungenkrebs Radon als mutmaßliche Ursache ermittelt. Die schwedische Bauaufsichtsbehörde hat auf Grund neuer Untersuchungen entschieden, auf eine Halbierung des Grenzwertes zu verzichten.

Ein Sprecher der Behörde sagte im Schwedischen Rundfunk, die Kosten für bauliche Veränderungen zur Senkung der Radonwerte wären erheblich, obwohl ein besserer Schutz vor Erkrankungen kaum erreicht würde. Deshalb seien den Hauseigentümern solche Umbauten nicht zuzumuten.

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