Investitionsobjekt Eisenbahn
staatsfinanzen

Rechnungshof findet Kontrollen zu lasch

Schwedens staatlicher Rechnungshof hat die Handhabung von Investitionsgeldern für Eisenbahnprojekte kritisiert. In einem in Stockholm veröffentlichten Bericht der Behörde heißt es, die zuständigen Ministerien prüften die Verwendung der zur Verfügung gestellten Steuermittel nicht sorgfältig genug. Deshalb habe man keinen genauen Überblick über den Verbleib der Mittel. Weiter heißt es, die laschen Kontrollen seien schon in früheren Jahren beanstandet worden, doch seien keine wesentlichen Verbesserungen festzustellen.

Für den Aus- oder Umbau der schwedischen Bahnanlagen wurden in den Jahren 2005 bis 2009 insgesamt umgerechnet rund eine Milliarde Euro bewilligt. Hinzu kamen Mittel zur Nachbesserung, weil sich die meisten Projekte um rund 50 Prozent verteuerten.

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