Anbieten erlaubt, kaufen verboten. Foto: Tomas Oneborg/Scanpix
Regierungsinitiative

Höhere Strafen für Kauf von Sex

Die schwedische Regierung möchte die Höchststrafe für den Kauf von sexuellen Dienstleistungen erhöhen. Die Beraterin in Rechtsfragen, „Justitiekansler“ Anna Skarhed, schlägt laut einem Bericht der Tageszeitung Svenska Dagbladet vom Donnerstag der Regierung eine Erhöhung von sechs Monaten Freiheitsstrafe auf zwölf Monate vor.

Schweden war 1999 eines der ersten Länder gewesen, das den Kauf von sexuellen Dienstleistungen strafbar gemacht hatte. Bis zum Jahr 2008 wurden seitdem rund 660 Personen wegen dieses Delikts verurteilt. Rund 85 Prozent davon wurden zu Geldstrafen von rund 50 Tagessätzen verurteilt. Justizministerin Beatrice Ask teilt die Auffassung von Justitiekanslern, dass das bisherige Strafmass ungenügend sei und schlägt deshalb eine entsprechende Änderung vor.

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