Anna Lindh, 1957 - 2003
Expertenmeinung:

Keine Fehler bei Behandlung von Anna Lindh

Bei der Behandlung der im September 2003 von einem Attentäter niedergestochenen Außenministerin Anna Lindh gab es nach Feststellungen unabhängiger Experten keine ärztlichen Fehler. Die schwedische Sozialbehörde hatte Mediziner aus Dänemark, Norwegen und Finnland um ein Gutachten gebeten, nachdem der Privatsender TV4 im Herbst vergangenen Jahres Kritik an der Versorgung der Ministerin geäußert hatte. Die an der Behandlung beteiligten Ärzte des Karolinska-Krankenhauses hatten daraufhin Selbstanzeige erstattet.

Anna Lindh war in der Nacht nach dem Anschlag ihren schweren Stichverletzungen erlegen. Der Attentäter wurde 2004 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

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