Schwedens Außenminister Bildt beschließt mit Amtskollegen in Brüssel härteres Durchgreifen gegen Lukaschenko (Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP)
EU/ Weißrussland

EU wählt harte Linie gegen Lukaschenko

Nach dem Beschluss der EU-Außenminister über persönliche Sanktionen gegen Weißrusslands Präsident Lukaschenko am Dienstagabend hat Schwedens Außenminister Carl Bildt weitere wirtschaftliche Schritte gegen das Land nicht ausgeschlossen. Im Schwedischen Rundfunk unterstrich Bildt, dass die Union zu weitreichenden Maßnahmen bereit sei. Dies hänge jedoch entscheidend von der Entwicklung in Weißrussland ab. Welche zielgerichteten Maßnahmen die EU ergreifen könne, wollte Bildt nicht sagen.

Die EU-Außenminister einigten sich bei ihrem Treffen in Brüssel darauf, gegen den Präsidenten sowie 157 Vertreter seiner Staatsführung Einreiseverbote zu erlassen. Zudem sollen die Konten der weißrussischen Regierungsvertreter eingefroren werden.

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