Stockholm fashion week: Mässorna Bomullsbörsen und +46. Arkivfoto: Scanpix
Bekleidungsindustrie

Modezirkus Fashionweek

Die Stockholmer Modewoche im Hotel Berns läuft, und zieht seit 2005 immer mehr internationale Aufmerksamkeit auf sich. 32 Marken, eine Schar internationaler Journalisten und die Aussicht auf Verträge für Millionen locken.

In diesem Jahr sind auch viele der großen schwedischen Marken wie Filippa K und Cheap Monday wieder dabei. Anna Eriksson, Projektleiterin der Modeschöpferorganisation ASFB und Mitveranstalterin, ist zufrieden.

In den ersten drei Tagen der Woche werden mehr Vorführungen gezeigt als je zuvor. Stilvolle Kulisse dieser Fashion Week ist eines der ältesten Hotels in Stockholm, Berns Salonger. 32 Marken punkten in dieser eher gemütlichen Atmosphäre mit lässigen und innovativen Designs und teilweise ungewöhnlichen Präsentationen.

Günstig und tragbar

Oscar Jacobson schickt eine neue luxuriöse Linie über den Laufsteg. Aber auch etablierte Marken wie Dagmar, Rodebjer oder Diana Orving und die Exporterfolge Whyred und Tiger sind mit ihren Kollektionen vertreten.

„Schwedische Mode gilt als preisgünstig und tragbar, aber dennoch mit eigenen Signum“, charakterisiert Anna Eriksson das internationale Erfolgsrezept.

Nach vorläufigen Berechnungen der Branchenorganisation Teko hat Schweden im vergangenen Jahr Bekleidung für 1,13 Milliarden Euro exportiert. Mehr als je zuvor.

Unterstützung der Regierung erwünscht

Aber Eriksson glaubt an eine noch rosigere Zukunft, insbesondere, wenn auch die schwedische Regierung in Form von Handelsministerin Ewa Björling sich mehr für die Bekleidungsbranche einsetzte. In Frankreich und Dänemark werde Mode vom wirtschaftlichen Standpunkt wesentlich ernster genommen als bei uns, bedeutet Eriksson kritisch.

Über das Interesse aus internationalen Journalistenkreisen hingegen hat  sie nichts zu klagen: Die Zugpferde der schwedischen Modebranche lockten fast 100 Fashionreporter aus Deutschland, England, den USA, China, Kanada, Japan und Russland sowie aus den skandinavischen Ländern an.

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