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Behörden

Diskriminierungsombudsmann verlässt Posten

Uppdaterat tisdag 1 februari 2011 kl 14.35
Publicerat tisdag 1 februari 2011 kl 12.47
Verzettelte sich häufig, wusste Kritik aber stets weit von sich zu weisen, warfen ihr viele vor: ehemalige Chefin der Behörde gegen Diskriminierung, Katri Linna (Foto: Jonas Ekströmer/Scanpix)

Aktualisiert 14.35 Uhr

Nach einem Sturm der Kritik gegen die Chefin der Behörde gegen Diskriminierung hat die Regierung am Dienstag reagiert und Katri Linna mit sofortiger Wirkung in die Staatskanzlei versetzt. Dort werde sie laut Integrationsminister Erik Ullenhag mit der Aufgabe betraut, ein Weißbuch über die Übergriffe gegen schwedische Roma im 20. Jahrhundert zusammenzustellen. Ihre Versetzung begründete Ullenhag gegenüber der Nachrichtenagentur TT damit, dass die Behörde zuviel Zeit bei der Bearbeitung der Fälle benötige. Wer von Diskriminierung betroffen sei, habe das Recht auf eine schnelle Klärung der Angelegenheit.

Katri Linna war zunehmend schlechte und kostenintensive Führung der Behörde vorgeworfen worden. Mitarbeiter hatten über uneindeutige Arbeitsanweisungen, zuviel Bürokratie und einen hohen Krankenstand geklagt. Die Mehrzahl der Diskriminierungsfälle, in denen ein Prozess angestrengt wurde, verlor die Behörde unter der Führung Linnas.

Linna selbst wollte sich gegenüber Medien nicht zu ihrer Versetzung äußern. In einer Pressemitteilung schrieb sie, dass die Behörde in „einer gänzlich anderen Entwicklungsphase sei, als es die einseitig negative Berichterstattung nahe lege“.

Als Linnas vorübergehender Nachfolger wurde der Generaldirektor der Verbraucherschutzbehörde, Håkan Sandesjö, ernannt. Ein neuer regulärer Ombudsmann werde zu einem späteren Zeitpunkt berufen, so Integrationsminister Ullenhag.

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