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Sozialfürsorge

Probleme mit Zwangsbetreuung

Publicerat måndag 14 februari 2011 kl 13.29
Problem-Jugendliche hinter Stacheldraht

Mitarbeiter der für die Zwangsbetreuung von Minderjährigen mit sozialen Problemen zuständigen staatlichen Fürsorgebehörde haben ihr Arbeitsumfeld kritisiert. Im Schwedischen Rundfunk sagten mehrere Betreuer, viele Jugendliche würden herabsetzend behandelt, weil manche Mitarbeiter ihrer Aufgabe nicht gerecht würden. Für die Missstände sei die Behördenleitung mitverantwortlich, weil sie davon wisse, aber nichts dagegen unternehme.

Die Leiterin der Behörde, Ewa Persson Göransson, räumte ein, dass es Probleme gibt. Sie sagte, eine der Ursachen sei Personalmangel. Außerdem gelinge es nicht immer, die Mitarbeiter im erforderlichen Maß auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

Die staatliche Fürsorge SIS

Die staatliche schwedische Fürsorge (Statens institutionsstyrelse, SiS) wurde 1994 gegründet. Sie ist für die Zwangsbetreuung von Kindern und Jugendlichen sowie von drogenabhängigen Erwachsenen verantwortlich.

Minderjährige, für die eine geschlossene Unterbringung angeordnet wurde, verbüßen diese Zeit in gesonderten Bereichen. Erwachsene mit Drogen- und Alkoholproblemen erhalten in geschlossenen Heimen Hilfestellung, um sich aus ihrer Abhängigkeit zu lösen.

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