Schweden/EU

Borg skeptisch gegenüber permanentem Rettungsfonds

Die Einigung der Finanzminister der Euro-Staaten auf einen permanenten Rettungsfonds von 500 Milliarden Euro ist von Schwedens Finanzminister Anders Borg mit Skepsis aufgenommen worden. Gegenüber der Zeitung Dagens Industri sagte Borg im Anschluss an das Ministertreffen in Brüssel, es sei begrüßenswert, dass bis 2013 eine Struktur geschaffen werden solle. Jedoch bleibe abzuwarten, wie effektiv der Fonds tatsächlich sein werde.

Das Angebot von Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker an Nicht-Euroland Schweden, sich ebenfalls am Rettungsfonds zu beteiligen, lehnte Borg ab. Dies sei eine Lösung ausschließlich für die Euroländer. Eine endgültige Entscheidung über Einzelheiten des Stabilisierungsmechanismus soll auf dem EU-Gipfel im März getroffen werden.

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