Die Jagd auf den Wolf lässt auch Experten streiten. Foto: Jonas Ekströmer / Scanpix
Nach Kritik der EU

Experten uneinig über Wolfsjagd

Die Experten der Landwirtschaftlichen Universität von Uppsala sind sich in der Bewertung der umstrittenen Wolfsjagd nicht einig. Wie der Schwedische Rundfunk am Dienstag berichtet, ist die Universität eine der Stellen, die im Auftrag der Regierung zur Kritik von Seiten der EU-Kommission an der Wolfsjagd Stellung nehmen sollen.

Demnach ist das für Artenvielfalt zuständige Institut der Universität der Ansicht, dass die Wolfsjagd nicht zu einer höheren Akzeptanz der Bevölkerung für die Verbreitung des Raubtiers beiträgt. Die Experten der Wolfsforschungsstation in Grimsö halten dies dagegen für möglich. Die schwedische Regierung muss bis zum 28. März auf die Kritik der EU-Kommission zum Abschuss von 20 Wölfen offiziell Stellung nehmen.

Unterdessen berichten Wissenschaftler, dass die Berechnung des Luchsbestandes fehlerhaft sein könnte. Laut der für Wildschäden zuständigen Behörde wird die Anzahl der in Schweden lebenden Luchse als übertrieben dargestellt. Zuvor hatte die Naturschutzbehörde im Februar deutlich weniger Luchse zum Abschuss frei gegeben als im Vorjahr.

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