Havariertes AKW Fukushima

Schwedischer Experte: „Überblick unmöglich”

Während die Löscharbeiten an den verunglückten Reaktoren des AKW Fukushima weitergehen, bleibt weiter unklar, wie groß das Ausmaß der Havarie derzeit ist. Dies bestätigte der am späten Dienstagabend aus Japan zurückgekehrte Kerntechnik-Professor Lembit Sihver gegenüber dem Schwedischen Rundfunk. Demnach sei von einer teilweisen Kernschmelze auszugehen.

Da jedoch aufgrund der radioaktiven Strahlung niemand in den Reaktortank blicken oder die Gebäude betreten könne, sei es derzeit unmöglich, einen exakten Überblick über die Schäden zu bekommen, so Sihver, der auf eine jahrelange Zusammenarbeit mit Fukushima-Betreiber Tepco zurückblickt. Sihver beschrieb die Lage als ernst und betonte die Wichtigkeit, die Temperatur im Reaktorkern schnellstmöglich abzukühlen.

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