Arbeitsmarkt

Regierung will bei Arbeits- und Entwicklungsgarantie nachbessern

Die heutigen Methoden, um Langzeitarbeitslose wieder auf den Arbeitsmarkt zu bringen, sind mangelhaft. Dies räumte die zuständige Ministerin Hillevi Engström am Dienstag ein und kündigte Nachbesserungen an. So sollen künftig diejenigen Arbeitgeber besser kontrolliert werden, die Langzeitarbeitslose der so genannten Phase 3 beschäftigen.

Diese müssen weder Lohn noch Arbeitgeberabgaben entrichten und erhalten für jeden Beschäftigungstag eine Entschädigung von umgerechnet rund 20 Euro. Es gäbe Anzeichen dafür, dass nicht alle Arbeitgeber seriös seien, gab Arbeitsmarktministerin Engström zu. Außerdem soll es den Langzeitarbeitslosen ermöglicht werden, kürzere Ausbildungen zu absolvieren. Nach der heutigen Regelung ist dies nicht möglich.

Rund 26.000 Langzeitarbeitslose befinden sich in der Phase 3. Im Durchschnitt waren sie acht Jahre lang arbeitslos. Ein Viertel von ihnen hat eine Behinderung, ein weiteres Viertel ist älter als 55 Jahre.

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