Bostad i Sverige. Foto: Hasse Holmberg/Scanpix
Für viele ein unerfüllbarer Traum
Wohnungsmarkt

Wohnungsnot schafft "Nesthocker"

Die Wohnungssituation in Stockholm spitzt sich weiter zu. Wie eine Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Skop im Auftrag des Mieterverbandes zeigt, wohnt mittlerweile weniger als die Hälfte aller jungen Menschen zwischen 20 und 27 Jahren in einer eigenen Wohnung. Im Gegenzug steigt die Zahl derjenigen, die weiterhin bei den Eltern wohnen.

Ursachen sind der akute Mangel an Mietwohnungen und die hohen Preise für Miet- sowie vor allem auch für so genannte Wohnrechte, bei denen man sich in eine Wohnungsgesellschaft einkauft. Diejenigen jungen Erwachsenen, die in einer eigenen Wohnung wohnen, leben vielfach unter angestrengten ökonomischen Verhältnissen. 44 Prozent von ihnen verfügen nach Abzug der Wohnkosten im Monat über weniger als umgerechnet 540 Euro.

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