SEXKAUF

Härtere Strafen für Sex-Käufer

Ab dem 1. Juli dieses Jahres leben Freier in Schweden gefährlicher als bisher. Die Höchststrafe für den Kauf sexueller Dienste wird dann von sechs Monaten auf ein Jahr Gefängnis angehoben. Dies hat der Reichstag am Donnerstag beschlossen. Die Regierung hatte die Gesetzesänderung mit der Ansicht begründet, das bisherige Strafmaß sei mit Blick auf die schutzlose Lage der Prostituierten unangemessen gering. Der Kauf sexueller Dienste steht in Schweden seit 1999 unter Strafe. Bis zum Jahr 2009 wurden 660 Personen verurteilt, davon 85 Prozent zur Zahlung von Tagessätzen. Der Verkauf von Sex ist straffrei.

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