Gerangel um Saab setzt sich fort

Der chinesische Autohersteller Hawtai setzt die Diskussionen über eine mögliche Zusammenarbeit mit Spyker Cars und Investitionen in den angeschlagenen schwedischen Autobauer Saab fort. Das schreibt Hawtais Vize-Vorstandsvorsitzender Richard Zhang am Freitag in einer Pressemitteilung. 

"Nach dem unglücklichen Abschluss unseres Abkommens mit Spyker führt Hawtai mit Spyker weiter Diskussionen, und die Untersuchung der Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit Saab bleiben eine oberste Priorität", heißt es darin. Allerdings sei die Frage "komplex". Am Donnerstag erst war das Platzen der Verhandlungen zwischen Saab-Eigner Spyker Cars und Hawtai verkündet worden. Die Chinesen hatten Saab umfangreiche Gelder zugesichert. Der Autobauer braucht dringend Geld. In den vergangenen Wochen hatte Saab die Produktion einstellen müssen, da Zulieferer aufgrund unbezahlter Rechnungen keine Bauteile mehr geliefert hatten.