Menschenrechte

Amnesty International kritisiert Schweden

Amnesty International hat in mehreren Punkten Kritik an die Adresse Schwedens gerichtet. In dem Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation wird vor allem der Umgang mit Asylanträgen von Roma aus Serbien und dem Kosovo bemängelt. Die Behandlung der Fälle sei übereilt erfolgt und habe nicht den internationalen Normen für den Schutz von Asylsuchenden entsprochen, schreibt Amnesty. So war den Roma juristischer Beistand verweigert worden. Des weiteren kritisiert Amnesty, dass Schweden im Widerspruch zu Empfehlungen des UN-Flüchtlingsorgans UNHCR Personen mit Zwang nach Eritrea und in den Irak abgeschoben hat. Bedenklich findet die Organisation auch die Tatsache , dass Schweden weiterhin so genannte "diplomatische Zusicherungen" akzeptiert. Laut Amnesty beinhaltet dies, dass Personen in Länder abgeschoben werden können, in denen ihnen Folter droht.

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