Nur noch Pappkameraden für SAAB?
Saab:

Neuer Partner aus China?

Nach dem Scheitern der Beteiligung des chinesischen Autobauers Hawtai am Rettungspaket für Saab gibt es seit Montag einen neuen möglichen Partner aus China. Der Chef des niederländischen Saab-Eigner-Unternehmens Spyker Cars, Victor Muller, teilte mit, der Großhändler Pang Da plane den Kauf einer größeren Menge von Saab-Autos und sei bereit, sofort einen Teilbetrag von 30 Millionen Euro zu zahlen. Damit, so Muller, sollten offene Rechnungen von Zulieferfirmen bezahlt werden, sodass die Produktion im Saab-Werk in Trollhättan Wieder aufgenommen werden könne.

Der Einstieg des neuen chinesischen Investors muss ebenfalls von der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg gebilligt werden. Die Entscheidung der Bank über eine Saab-Beteiligung des russischen Finanzmannes Wladimir Antonow steht immer noch aus.

Ein Sprecher Antonows sagte unterdessen in einem Interview der Boulevardzeitung Aftonbladet, die schwedische Regierung wolle Saab gar nicht retten. Ein hoher Beamter des Finanzministeriums habe erklärt, Schweden gehe es gut, und das Land könne auf SAAB verzichten. Ein Regierungssprecher bezeichnete diese Darstellung inzwischen als reine Lüge.

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