Saab-Fabrik in Trollhättan soll schon bald wieder produzieren
Saab-Deal mit Pang Da weckt Skepsis

Reinfeldt will nicht über Zukunft spekulieren

Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt hat vorsichtig auf den jüngsten Vertrag des kriselnden Autobauers Saab mit dem chinesischen Autohersteller Pang Da reagiert. Die Regierung sei weiter beunruhigt angesichts der Situation für die Angestellten und verfolge die Entwicklung. Wie zuvor Wirtschaftsministerin Maud Olofsson erinnerte Reinfeldt gegenüber der Nachrichtenagentur TT daran, dass kein Unternehmen ohne langfristige Finanzierung und ohne gewinnbringende Geschäftsidee überleben könne. Auf die Frage, ob er an eine Zukunft für Saab glaube, antwortete Reinfeldt, dass er darüber nicht spekulieren wolle.

Der chinesische Autohersteller Pang Da erklärte sich nach kurzen Verhandlungen bereit, Saab mit 30 Millionen Euro unter die Arme zu greifen. Mit diesen Geldern sollen zunächst die Zulieferfirmen bezahlt werden, die seit Wochen auf die Begleichung offener Rechnungen warten. Dies soll die Produktion von zunächst 1.300 Pkw sichern, die ab September geliefert werden sollen.

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