Um Schadenersatz dürfen sich Verbrechensopfer oftmals selbst bemühen
Gerichtswesen

Verbrechensopfer müssen um Schadenersatz kämpfen

Die Opfer von Verbrechen bekommen zu wenig Hilfe beim Beantragen des ihnen zustehenden Schadenersatzes. Dies kritisiert der Rechnungshof in seinem jüngsten Bericht. Demzufolge müssen Verbrechensopfer den Schadenersatzprozess selbst vorantreiben und erhalten dabei nur unzureichende Informationen von Seiten der zuständigen Behörden. Weiter seien die Berichte von Polizei und Staatsanwalt, die einem Schadenersatzantrag zugrunde liegen, oft unvollständig. Diese Mängel seien folgenschwer für die Menschen, die ein Anrecht auf finanzielle Kompensation für erlebte Verbrechen hätten, so der Bericht. Justizministerin Beatrice Ask stimmte der Kritik zu und versprach Maßnahmen, um den Prozess zu erleichtern.

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