Bargeldloses Bezahlen

Mängel im Gesetz gegen Gebühren

Bargeldlos zahlen kann weiterhin zusätzliche Kosten mit sich bringen, obwohl bereits seit August letzten Jahres ein Verbot für Zusatzgebühren herrscht. Wie die Tageszeitung Dagens Nyheter berichtet, weisen jetzt die staatliche Finanzaufsicht und die Behörde für Verbraucherschutz auf Lücken im neuen Gesetz hin. Die Behörden fordern zudem die Regierung auf, dem Gestz ein Verbot von Zusatzgebühren bei SMS-Zahlung hinzuzufügen. 

Das Gesetz sollte vor allem Gebühren in kleineren Geschäften oder in Restaurants abschaffen, laut Verbraucherschutzbehörde halten sich aber nicht alle Geschäfte an das Verbot. Zudem gebe es Lücken im Bezug darauf, wer die Gebühren beim bargeldlosen Einkauf verlangen kann. So können etwa Käufe, die per SMS getätigt werden, weiterhin etwas kosten. An den Gebühren verdienen die Bezahldiensteanbieter als Mittler. Ein weiteres Problem ist den Verbraucherschützern zufolge auch, dass einige Geschäfte zum Beispiel bei Barzahlung Rabatte gewähren und damit das Verbot der Kartengebühren umgehen.

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