Manche Teile sind nur noch schwer erhältlich. (Foto: Rebecka Montelius/Sveriges Radio)
Krise in Trollhättan

Saab erwägt Restrukturierungsplan - Werkstätten suchen Ersatzteile

Als letztes Mittel vor der drohenden Insolvenz greift die Unternehmensleitung des Autobauers Saab abermals zu einem Restrukturierungsplan. Das berichtet der Schwedische Rundfunk. Damit könnten die ausstehenden Augustgehälter der 3.800 Mitarbeiter mit Hilfe der staatlichen Lohngarantie ausbezahlt werden, obwohl auf den schwedischen Unternehmenskonten nur noch umgerechnet 90.000 Euro liegen. Zuletzt wurde 2009 ein Restrukturierungsplan bewilligt. Damals konnte Saab umgerechnet rund 830 Millionen Euro Schulden abschreiben.

Unterdessen gehen Saab-Werkstätten in Schweden die Ersatzteile aus. Wie der Schwedische Rundfunk am Freitag meldet, ist es wegen des Liefer- und Produktionsstopps beim angeschlagenen schwedischen Autohersteller zu Engpässen bei der Ersatzteilbeschaffung gekommen. Vor allem bei Blechschäden sei es schwer, an die entsprechenden Komponenten zu kommen, so ein Werkstättenbesitzer. Saab konnte nicht darüber Auskunft geben, bis wann das Problem behoben werden kann, lässt jedoch mitteilen, dass es auf absehbare Zeit ausreichend Ersatzteile geben werde.

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