Schwedische Isaf-Patrouille bei Masar-el-Sharif (Foto: Scanpix)
Isaf-mission

Streit um Afghanistan-Abzug

Zwischen Regierung und Opposition gibt es Meinungsverschiedenheiten über den Abzug des schwedischen Isaf-Kontingents aus Afghanistan. Der außenpolitische Sprecher der oppositionellen Sozialdemokraten, Urban Ahlin, hat gefordert, die ersten der knapp 500 Soldaten schon im kommenden Jahr nach Schweden zurückzuverlegen. Er sagte, den Afghanen müsse früh klargemacht werden, dass die schwedischen Soldaten nicht auf Dauer im Lande bleiben würden. Demgegenüber plant die schwedische Regierung den Abzug des gesamten Kontingents erst kurz vor der für 2014 vorgesehenen Übergabe der Verantwortung an das afghanische Militär.  Zur Begründung heißt es, je mehr Truppenteile schon vorher abgezogen würden, desto größer werde die Bedrohung für die verbleibenden Soldaten.

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