Exil-Eritreer begehren auf

Botschaft wegen Steuereintreibung angezeigt

Zum ersten Mal ist gegen die eritreische Botschaft in Schweden wegen unzulässiger Steuereintreibung Anzeige erstattet worden. Hinter der Anzeige stehen mehrere Exil-Eritreer in Uppsala, meldet die Nachrichtenagentur TT. Demnach bezichtigen die Auswanderer die Botschaft in Schweden sowie eritreische Auslandsvertretungen in anderen Ländern, mittels Drohung und Erpressung bis zu 2 Prozent des Jahreseinkommens als Steuer einzutreiben, obwohl die Betroffenen nicht in Eritrea steuerpflichtig sind.

Laut einem Uno-Bericht ist diese Form der Doppelbesteuerung vermutlich die größte Einkommensquelle der Diktatur. Allein die Einnahmen aus Schweden belaufen sich demzufolge auf mehrere Millionen Euro jährlich.

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