Gegen Gehirnschäden

Gehirnverletzungen beim Eishockey machen in den letzten Wochen immer wieder Schlagzeilen: meist entstehen sie durch den Angriff eines Gegenspielers – ein Bodycheck. Erst am vorigen Wochenende wurde Magnus Kahnberg von Frölunda beim Eliteserienspiel gegen Linköping nach einem brutalen Bodycheck mitten ins Gesicht blutend und bewusstlos vom Eis getragen.

Bodycheck – also harter Körpereinsatz – hat sich im schwedischen Eishockey zu einem großen Thema entwickelt. Als Berührungspunkte sind dabei Schulter und Hüfte zugelassen. Aber in letzter Zeit kommt es immer wieder zu Regelübertretungen, bei denen Gegenspieler von hinten angegriffen, auf den Kopf geschlagen oder mit Stock, Faust, Helm und Ellenbogen attackiert werden. Der Angriff auf Magnus Kahnberg, gilt als der gröbste Verstoß bisher. Nun häufen sich die Forderungen nach Gegenmaßnahmen.

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