Sida unterstützt ICC

Entwicklungshilfe für ehemalige Kindersoldaten

Die schwedische Entwicklungshilfeorganisation Sida beteiligt sich mit umgerechnet einer Million Euro an der Unterstützung des Internationalen Strafgerichtshofes, ICC. Nach Angaben der Zeitung Dagens Nyheter fließen die Gelder an einen Fonds für ehemalige Kindersoldaten, Folteropfer und andere Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Ein Sida-Verantwortlicher erkärte gegenüber dem Blatt, es sei wichtig, Strafmaßnahmen gegen Täter und Machthaber mit der Entschädigung von Opfern zu kombinieren. Auf diese Weise ließe sich ein Vertrauen aufbauen, was langfristig Konflikte vermeiden helfe.

Der Fonds, der von Regierungen und Organisationen finanziert wird, hat bislang fast acht Millionen Euro gesammelt. Der schwedische Beitrag ist damit der am Abstand größte. Die Gelder aus dem Fonds kamen bislang vor allem Betroffenen in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo zugute.