Korruption

Studie benennt Schwedens Schwachstellen

Die Privatisierung von öffentlichen Aufgaben und eine unklare Parteienfinanzierung sind die größten Korruptionsgefahren in Schweden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Organisation Transparency International (TI). Außerdem fehle es an Regeln für Politiker und Staatsbedienstete, wenn diese in die freie Wirtschaft wechseln. Auch ein Gesetz zur Offenlegung von Parteifinanzen sei längst überfällig. Eine Mehrheit der Reichstagsparteien will allerdings in dieser Legislaturperiode ein solches Gesetz einführen. Transparency International betonte zudem, dass Schweden im europäischen Vergleich gut gegen Korruption vorgehe.