Pharmaindustrie in Dänemark wächst

Schweden forscht falsch

Die Stilllegung der Forschungsabteilung des Arzneimittelkonzerns Astra Zeneca in Södertälje hat die Fehlersuche in der schwedischen Pharmaindustrieangekurbelt. Wissenschaftler und Ökonomen diskutieren über Konsequenzen und Zukunft von Forschung und Spitzenkompetenz.

Rund 700 Schweden fahren täglich über den Öresund zu ihren Arbeitsplätzen in der wachsenden dänischen bio-technischen und Arzneimittelindustrie.

 

Arbeit in Dänemark

Anette Seo Thorstenson, ist eine von vielen schwedischen Pharma-Forschern, die inzwischen ihr Auskommen auf der anderen Seite des Öresunds finden.

Die Gründe

Während Astra Zeneca in Schweden 1 200 Stellen kürzt, meldet auf der anderen Seite des Öresunds ein großer dänischer Konkurrent Erfolge: umgerechnet rund 2,3 Millionen Gewinn bei Novo-Nordisk.

Neue Möglichkeiten

Thomas Hedner sieht die Lösung für die verbleibende schwedische Pharmabranche in kleinen Forschungsbetrieben.

Kaputtfusioniert

1995 fusionierte das schwedische Pharmaunternehmen Pharmacia mit dem amerikanischen Riesen Upjohn. Neuer Firmensitz: London.

1999 verschmolzen die schwedische Aktiengesellschaft Astra und der britische Medizinkonzern Zeneca zu einem Unternehmen. Der Hauptsitz liegt in London.

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