Ohne schwedisches Zutun gesunken

Spekulationen um Sowjet-U-Boot ausgeräumt

Ein im vergangenen Jahr südlich der Insel Gotland entdecktes gesunkenes U-Boot ist offenbar nicht von der schwedischen Marine versenkt worden. Das wurde nach längeren Untersuchungen aus dem Verteidigungsministerium bekannt.

Zunächst war vermutet worden, dass das zur damaligen sowjetischen Flotte gehörende U-Boot 1980 während eines schwedischen Manövers von Wasserbomben getroffen wurde. Inspektionen des Wracks ergaben jedoch jetzt, dass das Boot bereits ausgeschlachtet war und offenbar verschrottet werden sollte. Warum es stattdessen vor Gotland auf Grund gesetzt wurde, ist bisher nicht geklärt.   

Nach der Entdeckung durch ein privates Bergungsunternehmen hatte es die schwedische Militärführung zunächst abgelehnt, das Wrack zu untersuchen, obwohl es sich um ein Boot der Whiskey-Klasse handelt. Ein sowjetisches U-Boot dieses Typs war 1981 vor der Marinebasis Karlskrona auf Grund gelaufen.

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