Hooligans

Regierungsexperte mit Vorschlägen für schärferes Eingreifen

Mit Zugangsverboten und einem zentralen Register soll der schwedische Staat gezielter gegen Hooligans vorgehen können. Das hat der dafür zuständige Regierungsverantwortliche, der frühere Polizeichef Björn Eriksson, vorgeschlagen. Wer im Rahmen von Sportereignissen gewalttätig werde, für den solle ein Zutrittsverbot von drei Jahren gelten, schreibt Eriksson in einem Beitrag für die Zeitung Dagens Nyheter. Dieses Verbot solle auch auf die nähere Umgebung der Stadien ausgeweitet werden. Die Hooligans sollten dann in einer landesweiten Datei erfasst werden.

Außerdem fordert Eriksson klarere Regeln für die Übernahme von Sicherheitskosten der Sportklubs. Auch Vereine, die als Unternehmen geführt werden, sollten Mittel aus Staatsgeldern zur Verfügung gestellt bekommen. Die öffentliche Finanzierung der Sicherheit bei Sportereignissen ist einer der umstrittenen Punkte der Debatte. Neben Fußball ist in Schweden vor allem Eishockey immer wieder von gewalttätigen Ausschreitungen betroffen.

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