Seebeben weckt Erinnerungen an die Tsunami-Katastrophe 2004 (Graphik: Liv Widell)
Seebeben vor Indonesien

Schwedische Touristen evakuiert

Nach den Seebeben vor Sumatra und Aceh mit einer Stärke von 8,6 bzw. 8,2 hat der Veranstalter Apollo laut Schwedischem Rundfunk im thailändischen Khao Lak rund 30 Touristen evakuiert. Andere warteten weiter ab. Man habe jedoch seine Gäste angewiesen, nicht an den Strand zu gehen, sagte ein Sprecher des Unternehmens Ving, das unter anderem 1.700 Gäste auf Phuket hat. 

Schwedens Außenminister Carl Bildt betonte gegenüber der Nachrichtenagentur TT, die Tsunami-Bereitschaft sei heute deutlich besser als zum Zeitpunkt der Tsunamikatastrophe 2004. Er wolle sich damit nicht über die Vorgänger-Regierung erheben, doch sei die damalige Situation hinlänglich dokumentiert. Nun habe Schweden eine funktionierende Krisenorganisation. Sämtliche Botschaften der Region hätten Instruktionen bekommen, so Bildt.

Bei der verheerenden Seebebenflut am 26. Dezember 2004 waren Hunderttausende ums Leben gekommen. Darunter waren auch 543 schwedische Touristen.

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