Die Regale sind voll. Auch nächste Woche?
Tarifstreit

Streik im Einzelhandel weiter offen

Auch am Donnerstagnachmittag steht noch immer nicht fest, ob sich Arbeitgeber und Gewerkschaften im Einzelhandel auf einen Tarifabschluss einigen können. Nach Agenturangaben verhandeln beide Seiten weiter. Am Mittwoch hatten die Schlichter ein weiteres Angebot vorgelegt. Details daraus wurden jedoch ebenso wenig bekannt wie die Reaktionen der Verhandlungspartner auf die Vorschläge. Kommen beide Seiten nicht zu einer Einigung, werden ab Freitag rund 6.000 Beschäftigte im Einzelhandel streiken.

Zudem haben acht Schwestergewerkschaften angekündigt, mit Warnstreiks ab dem 20. April ihre Solidarität auszudrücken. Ein Streik würde den Unternehmen tägliche Einbußen in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags in Euro bescheren. Die Gewerkschaften hatten zuletzt Lohnerhöhungen von durchschnittlich 4,7 Prozent gefordert. Die Arbeitgeber hatten 2,6 Prozent mehr Gehalt angeboten.

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