Schwedens Beitrag "Euphoria" von Loreen führt bei den Wettbüros
Finale überschattet?

Eurovision Song Contest im Visier von Islamisten

Der Delegationschef des schwedischen Beitrags für den diesjährigen Eurovision Song Contest in Baku, Christer Björkman, hat gelassen auf islamistische Drohungen im Zusammenhang mit dem Musikwettbewerb reagiert. Die europäische Rundfunkunion habe weiter Vertrauen in die Sicherheitsgarantien des Gastlandes Aserbaidschan. Es gebe also keinen Anlass zur Beunruhigung, so Björkman im Schwedischen Fernsehen.

Auf der Seite ummanews.ru hatten Islamisten Anschläge angekündigt. Das Festival sei ein Alptraum für Muslime. Die Kräfte des Teufels sowie Perverse und Homosexuelle der ganzen Welt sollten nicht glauben, sie könnten ohne Weiteres in das Land kommen, in dem Blut streng gläubiger Muslime geflossen sei, heißt es in dem Artikel weiter. Erst kürzlich hatte der aserbaidschanische Sicherheitsdienst 17 mutmaßliche Islamisten festgenommen. Die Halbfinals des Eurovision Song Contests finden am 22. und 24. Mai statt, das Finale am 26. Mai.

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