Lebensmittelwerbung

Schwedische Gesundheitsbranche kritisiert schärfere EU-Regeln

Die verschärften EU-Regeln bezüglich der Werbung mit gesundheitsfördernden Produkten sind von schwedischen Branchenvertretern stark kritisiert worden. Es sei problematisch, dass viele Studien über die gesundheitlichen Auswirkungen von Lebensmitteln nicht berücksichtigt würden, so Inger Atteryd vom Branchenverband „Svensk egenvård“. Es sei z. B. allgemein bekannt, dass Pflaumen gut gegen Verstopfung seien. Und dennoch dürfe man dies nicht länger schreiben.

Laut der neuen EU-Verordnung dürfen Hersteller ihre Produkte nicht ohne wissenschaftliche Grundlage als gesundheitsfördernd in ihrer Werbung anpreisen. Die Verordnung ist ab Ende Mai gültig.

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