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Telia beugt sich Kritik

Strengere Auflagen für Geschäfte mit Diktaturen

Der schwedisch-finnische Telekommunikationsriese Telia Sonera hat einen Handlungsplan für die Geschäftsbeziehungen mit Diktaturen angekündigt. Damit reagiert das Unternehmen auf die scharfe Kritik der vergangenen Tage. So hatten unter anderem Großaktionäre und die Gemeinde Stockholm dagegen protestiert, dass Tochtergesellschaften Telia Soneras den Nachrichtendiensten ehemaliger Sowjetrepubliken direkten Zugriff auf sämtlichen Datenverkehr gewährt und damit die Bespitzelung von Oppositionellen möglich gemacht haben.

Nach dem Treffen der Telia-Führung mit Finanzmarktminister Peter Norman am Donnerstagvormittag hieß es in einer Pressemitteilung, man wolle künftig alles Erdenkliche tun, um das Streben in nicht-demokratischen Ländern nach einer offeneren Gesellschaft zu unterstützen.

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