Will mehr für arme Länder tun - Gunilla Carlsson
umstrittene Vergabepraxis

Carlsson kritisiert EU-Entwicklungshilfe

Entwicklungshilfeministerin Gunilla Carlsson hat die von der Europäischen Union betriebene Vergabe von Mitteln kritisiert. Zu einem Bericht des britischen Parlaments, wonach mehr als die Hälfte der EU-Hilfsgelder nicht bedürftigen Ländern gewährt wird, sagte Carlsson, das sei ein großes Problem. Sie werde bei den bevorstehenden Beratungen über die Vergabepraxis darauf drängen, dass die armen Länder der Dritten Welt stärker unterstützt würden.

In dem britischen Bericht hieß es, große Summen gingen beispielsweise an die Türkei und an Serbien. Dort würden mit Blick auf eine künftige EU-Mitgliedschaft große Summen in den Ausbau der Infrastruktur investiert, während viele bedürftige Staaten leer ausgingen.

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