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Erlandsson: „Schlachten ohne Betäubung eindämmen"

Schweden will einen besseren EU-weiten Schutz von Schlachtvieh durchsetzen. Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson kündigte im Schwedischen Rundfunk an, er werde bei der kommenden Ministerkonferenz in Brüssel beantragen, dass Fleisch von Tieren, die ohne Betäubung getötet werden, besonders gekennzeichnet werde.

Erlandsson betonte, viele ausländische Schlachtbetriebe nutzten die Bestimmung aus, wonach Muslime und Juden nur Fleisch von Tieren verzehren dürften, die ohne Betäubung geschlachtet wurden. Dabei könne nur ungenügend geprüft werden, ob die Schlachtbetriebe sich auf diesen Verbraucherkreis beschränkten. Deshalb müsse solches Fleisch generell gekennzeichnet werden. Erlandsson verwies auf eine EU-weite Untersuchung, wonach drei Viertel des Schlachtviehs in den Unionsländern ohne Betäubung getötet werden.

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