Von Uniformen umgeben: Isaias Afwerki.
Dawit Isaak

Außenministerium: Dialog mit Eritrea geht weiter

Eritreas Präsident Isaias Afwerki hat mit einer Aussage zum gefangenen schwedischen Journalisten Dawit Isaak für Verwirrung gesorgt. In einem Interview mit der Zeitung Aftonbladet sagte Afwerki, sein Land würde derzeit überhaupt nicht mit Schweden sprechen. Die Regierung in Stockholm bestritt diese Aussage umgehend. Frank Belfrage, Staatssekretär im Außenministerium, sagte, man führe einen aktiven und regelmäßigen Dialog.

Dawit Isaak war als Flüchtling nach Schweden gekommen und 1992 Staatsbürger geworden. Nach der Unabhängigkeit Eritreas kehrte er dorthin zurück. 2001 verbot die dortige Regierung unabhängige Medien. Isaak wurde verhaftet und ohne Verfahren ins Gefängnis gebracht. Auf die Frage, ob Dawit Isaak überhaupt noch lebe, ging Präsident Afwerki in dem Interview nicht ein.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".