Saab-Werk in Trollhättan
Saab

Mit Hilfe der EU neue Jobs schaffen

Die schwedische Regierung will als Hilfe für ehemalige Saab-Mitarbeiter EU-Finanzmittel beantragen. Nach Agenturangaben handelt es sich um ein Programm in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro. Schweden und die Union würden jeweils die Hälfte der Summe tragen. Das Geld soll der Weiterbildung von 1.350 früheren Angestellten des Autokonzerns zu Gute kommen.

Vor allem Metallarbeiter hätten weiterhin mit den Folgen der Insolvenz von Saab zu kämpfen, sagte Arbeitsministerin Hillevi Engström. Die Entscheidung, ob die Finanzhilfen ausgezahlt werden, liegt bei der EU-Kommission.

Währenddessen ist bei der Suche nach einem Investor für Saab der lange hoch gehandelte chinesische Autobauer Youngman offenbar aus dem Rennen. Das berichtet der Schwedische Rundfunk. Gründe dafür wurden zunächst nicht bekannt. Den Informationen zufolge würden die Konkursverwalter jedoch in der kommenden Woche bekanntgeben, welcher Interessent den Zuschlag erhält

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