Will wissen, wo das Geld bleibt - Gunilla Carlsson
schweden/dritte welt

Bedenken gegen 'ergebnisorientierte' Entwicklungshilfe

Entwicklungshilfeministerin Gunilla Carlsson will finanzielle Leistungen künftig davon abhängig machen, wie die Empfängerländer die Gelder verwenden. Damit ist die konservative Politikerin auch in den Reihen der Regierungskoalition, auf Widerspruch gestoßen.

Abgeordnete der Zentrumspartei und der Christdemokraten erklärten, der sogenannte ergebnisorientierte Beistand könne zu einer kurzsichtigen Entwicklungshilfepolitik führen.

Auch Vertreter mehrerer Hilfsorganisationen äußerten Bedenken. Sie meinten, bedürftige Länder könnten und sollten selbst entscheiden, wofür Hilfsgelder verwendet würden. Carlsson will die Problematik nun in einer Gesprächsrunde mit Experten aus den Reihen der Politik und verschiedener Hilfsorganisationen erörtern.

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