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Kinderarmut in Schweden - Unicef ermahnt Politiker

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef, hat die schwedische Regierung aufgefordert, wirksame Maßnahmen gegen die Kinderarmut im Lande zu ergreifen. Vertreter der Organisation verwiesen auf die jüngste Unicef-Statistik, wonach rund sieben Prozent der in Schweden lebenden Kinder unter der Armutsgrenze aufwachsen.

Damit sind Familien und Haushalte gemeint, deren Einkünfte weniger als die Hälfte der nationalen Durchschnittseinkommen ausmachen. Als schwedisches Durchschnittseinkommen werden in der Statistik umgerechnet 2.000 Euro genannt.

Viele der fast 150.000 betroffenen Kinder leben in Verhältnissen, die nach Feststellungen der Unicef weit unter der Armutsgrenze liegen. Dazu erklärten Sprecher der UN-Organisation, die schwedischen Politiker hätten es versäumt, auf die immer größer werdende Kluft zwischen der genannten Grenze und der allergrößten Kinderarmut zu reagieren.

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