Reinfeldt 'auf Streife' in Malmö
schwedische gesellschaft

Reinfeldt: 'Malmö kämpft mit Segregation'

Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt hat bei einem Besuch in Malmö die sozialen Verhältnisse der drittgrößten Stadt Schwedens als verbesserungsbedürftig bezeichnet. Vor Journalisten sagte Reinfeldt, Malmö habe mit Segregation zu kämpfen.

Viele junge Menschen sähen skeptisch in die Zukunft. Deshalb sei es wichtig, ihnen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz zu helfen. Es gelte, die Möglichkeiten der offenen schwedischen Gesellschaft zu nutzen und das Angebot von Lehrstellen zu verbessern.

Der Regierungschef äußerte sich auch zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens in Malmö und anderen schwedischen Städten. Er sagte, die Methoden der Polizei seien in letzter Zeit entscheidend verbessert worden, und der Kampf gegen Schwerkriminalität gehe trotz einiger spektakulärer Verbrechen in die richtige Richtung. Zur Forderung des Malmöer Bürgermeisters Ilmar Reepalu nach strengeren Waffengesetzen sagte Reinfeldt, entsprechende Änderungen seien bereits erfolgt und hätten auch schon zu mehr Beschlagnahmen illegaler Waffen geführt.

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