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EU-Lob und Kritik für Schweden

Die Europäische Kommission in Brüssel hat die Wirtschafts- und Finanzpolitik Schwedens mit einigen Vorbehalten positiv beurteilt. In einer neuen Analyse bescheinigt die Kommission der Regierung in Stockholm insgesamt einen besonnenen Umgang mit den jüngsten Krisensituationen. Das Gremium kritisiert jedoch mit dem Hinweis auf hohe Jugendarbeitslosigkeit die schwedische Arbeitsmarktpolitik. Ferner bemängelt die EU-Kommission die vergleichsweise hohe Schuldenlast der schwedischen Privathaushalte.

Dazu heißt es, wegen des Risikos steigender Zinsen und unsicherer Arbeitsplätze setzten sich viele Schweden unüberschaubaren finanziellen Gefahren aus. Als besonders riskant wird in der Analyse die Belastung durch veränderliche Hypotheken hervorgehoben.

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