Prozess in Dänemark

Schwedische Terroristen vor Urteilsverkündung

Am letzten Tag des Prozesses gegen vier mutmaßliche Terroristen mit schwedischem Hintergrund in Dänemark hat die Staatsanwaltschaft die Gefährlichkeit der Angeklagten betont. Nie habe Dänemark so kurz vor einem Terrorattentat gestanden wie bei der Festnahme der Männer im Dezember 2010, sagte Staatsanwältin Gyrithe Ulrich vor dem Amtsgericht Glostrup. 

Den Angeklagten wird vorgeworfen, als Rache für die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed ein Blutbad in der dänischen Tageszeitung Jyllands-Posten geplant zu haben. Laut der Staatsanwaltschaft hatten die Männer jedoch auch alternative Ziele. Bei Nichtgelingen des Eindringens in die Redaktionsräume seien sie bereit gewesen, "Menschen irgendwo anders totzuschlagen", so Gyrithe Ulrich.

Das Urteil wird für den kommenden Montag erwartet. Die Angeklagten müssen mit Gefängnisstrafen von bis zu 16 Jahren rechnen. 

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