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Rundes Riesenobjekt auf dem Grund der Ostsee

Tauchen nach vermeintlichem Ufo

Publicerat fredag 1 juni 2012 kl 11.04
Geheimnis auf dem Grund der Ostsee
(3:52 min)

Liegt ein Ufo auf dem Grund der Ostsee? Dieser Frage geht jetzt ein schwedisches Taucherteam nach. Die Crew um Peter Lindberg hatte im vergangenen Jahr ein merkwürdiges Objekt ausgemacht, doch keine Zeit gehabt, es näher zu erforschen. Jetzt machen sich die Taucher auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Das Objekt hat einen Durchmesser von 60 Metern und liegt auf gut 80 Metern Tiefe. Über den genauen Fundort gibt sich Peter Lindberg sehr verschwiegen. Er erzählt dem Schwedischen Rundfunk jedoch gerne wie es war, als er mit seiner Crew das Objekt entdeckte: „Das war vor knapp einem Jahr und wir suchten nach Wracks, als dieses Objekt plötzlich auf unserem Monitor auftauchte. Das war zunächst ziemlich undeutlich. Aber dann sahen wir ein rundes Objekt mit viereckigen Elementen. Das war etwas, was man normalerweise nicht am Grund sieht. Und die Größe ließ uns wirklich staunen. Meine erste Reaktion war, dass das wohl ein Ufo ist. So sah es jedenfalls aus.“

Der Fund wurde schnell im Internet zu einer Sensation. Bald kursierten Gerüchte, worum was es sich tatsächlich handeln könnte. Ob in den USA, Russland, China oder Südamerika: Medien auf der ganzen Welt haben den merkwürdigen Fund aufgegriffen. Nicht nur Peter Lindberg hat sich unterdessen Gedanken gemacht:„Wir haben eine lange Liste gemacht, worum es sich handeln könnte. Wir haben dafür Vorschläge aus der ganzen Welt bekommen. Diese Liste ist inzwischen kürzer.  Wir haben vieles ausgeschlossen. Vielleicht ist es eine natürliche Formation, die jedoch sehr einzigartig ist, aus Gestein oder dem felsigen Grund. Vielleicht handelt es sich auch um durch den Boden ausgetretenes Gas, oder einen Meteoriten. Wir wissen es nicht. Wir glauben jedoch nicht, dass es sich hier um ein Wrack handelt.“

Merkwürdige Spuren

Nur in einem ist sich Peter Lindberg sicher: Er und seine Kollegen haben etwas Derartiges noch nie gesehen. „Wenn man sich das Fundgebiet ansieht, stellt man fest, dass der Grund platt wie ein Tanzboden ist. Dann kommt eine etwa 1.500 Meter lange Spur, die in dem kreisförmigen Objekt endet, oder dort beginnt. Dann gibt es noch ein weiteres Objekt, ungefähr 200 Meter entfernt davon. Das ist etwas kleiner und wir konnten es nicht genau erfassen. Es scheint viereckig. Auch da gibt es Spuren. Aber nur 200 Meter lang. Das merkwürdige ist: Wenn man eine Linie durch beide Objekte und Spuren zieht, kreuzen sich diese Linien an einem Punkt. Ich weiß nicht. Das war vielleicht der Aufschlagpunkt und die beiden Objekte waren zusammen.“

Neue Expedition

Jetzt machen sie sich von Norrtälje aus auf den Weg, um sich dem merkwürdigen Fund genauer zu widmen. An Bord jede Menge Equipment, um das Rätsel zu lösen. „Wir führen jede Menge technisch ausgereifte Ausrüstung mit. Wir werden den Grund genau untersuchen. Wir können dreidimensionale Bilder machen. Wir haben ein Echolot, das auch durch den Boden dringt, sodass wir uns ein Bild von der Zusammensetzung machen können. Wir haben einen Tauchroboter mit einer Kamera und einem hochempfindlichen Sonar dabei. Dann haben wir natürlich Taucher und jede Menge weitere Ausrüstung.“

Viel hängt natürlich vom Wetter ab und das ist mit starkem Wind und Regen zunächst einmal schlecht. Peter Lindberg hat jedoch dem Schwedischen Rundfunk versprochen, dass er in ein paar Tagen mehr weiß. Ob mit diesem Wissen dann allerdings schon das Rätsel des Objektes gelöst sein wird, bliebt noch offen – vorerst.

Dieter Weiand

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