Kosten für Kernkraft

Atommüll: Steuerzahler zur Kasse?

Schwedens Steuerzahler müssen sich darauf einstellen, für eine zuverlässige Lagerung des Atommülls finanziell in die Pflicht genommen zu werden. Das hat der stellvertretende Vorsitzende des staatlichen Atommüll-Fonds, Daniel Barr, betont. Im Schwedischen Rundfunk sagte Barr, wenn die Abgaben für die Atomkraftbetreiber nicht erhöht würden, müssten die Steuerzahler für die Kosten einstehen.

Hintergrund sind in Aussicht stehende Mehrkosten von umgerechnet 3,3 Milliarden Euro. Bislang sind die Betreiber für die Bestückung des Fonds zuständig. Sie zahlen derzeit umgerechnet 0,22 Cent pro Kilowattstunde Atomstrom ein. Neue Risikoberechnungen für die Endlagerung deuten jedoch darauf hin, dass dieser Betrag auf 0,66 Cent steigen müsste. Die Betreiber lehnen höhere Zahlungen ab.

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