Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på https://kundo.se/org/sverigesradio/
Gemeinsame Leidenschaft Sudoku - Linus Hovmöller Zou mit Vater Sven
Zehnjähriger löst wissenschaftliches Problem

Professor holt Rat beim jungen Sohn

Linus löst das Rätsel
3:05 min

Acht Jahre lang hatte der Chemieprofessor an der Lösung eines Problems gearbeitet – erfolglos. Erst als er seinen damals 10-Jährigen Sohn um Rat fragte, kam er der Sache auf die Spur. Jetzt reißen sich die Medien aller Herren Länder um ein Interview mit dem offenbar Hochbegabten. Doch dem wird der Rummel zu viel.

Linus Hovmöller Zou ist inzwischen 11 Jahre alt und geht in die fünfte Klasse. Aber trotz seines geringen Alters ist er bereits Mitautor eines wissenschaftlichen Artikels über die Zusammensetzung von Quasikristallen.

Linus Vater Sven, der Chemieprofessor, erklärt dem Schwedischen Rundfunk, wie es dazu gekommen ist: „Ich wusste wie alle Väter, dass er klug ist. Aber wir hatten zuvor zusammen ein paar Sudoku-Rätsel gelöst. Da habe ich bemerkt, dass er weiter denken konnte als ich. Das hat mir die Augen geöffnet.“

Im vergangenen Sommer entschloss sich der Professor, den Zehnjährigen mit der Lösung eines Problems zu konfrontieren, das er selbst nach acht Jahren Forschung nicht lösen konnte. Linus wollte natürlich seinem Vater helfen, wie er der BBC erzählte:„Mein Vater ist gekommen und hat mich gefragt, ob ich ihm helfen wollte. Und das habe ich dann getan.

Wissenschaftliches Arbeiten am Küchentisch

Der Professor setzte sich also mit seinem Sohn an den Küchentisch und zeigte ihm Aufnahmen eines Elektronenmikroskops. Zwei Tage lang saßen die beiden über dem Problem. Professor Hovmöller wusste einfach nicht mehr weiter: „Ich habe einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. Es handelt sich um sehr komplizierte Strukturen mit Hunderten von Atomen und vielen Mustern. Das wurde mir zu viel. Er hingegen ist ganz unvoreingenommen heran gegangen und konnte das Muster entdecken.“

Auch für den jungen Linus war die Arbeit zunächst sehr anstrengend: „Es war schon schwierig, weil ich am Anfang gar nichts verstanden habe, was da auf dem Papier zu sehen war.“

Vater auf dem Holzweg

Doch mit Linus kam der Erfolg. Der Sohn gab dem Vater den richtigen Anstoß, wie Vater Sven bemerkt: „Es ist eine Serie von gleichartigen chemischen Verbindungen. Da gibt es also Gemeinsamkeiten und Variationen. Die Bilder sind nicht richtig scharf und man kann die Atome nicht so sehen, wie man vielleicht möchte. Um sie zu entziffern, braucht man Phantasie und Erfahrung. Er konnte das einfach klar sehen und mich korrigieren, bevor ich auf dem falschen Weg war.“

So konnten Vater und Sohn das Ergebnis in der wissenschaftlichen Zeitschrift Transactions oft he Royal Society veröffentlichten und sorgten damit für Furore. Schnell waren internationalen Medien an dem Wunderkind interessiert. Linus ist das alles zu viel geworden, und er gibt mittlerweile keine Interviews mehr. Er freut sich auf die kommenden Ferien. Wenn er sich dann erholt hat, will er auch dem Vater wieder bei der Lösung von Problemen helfen.

Dieter Weiand

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".