Neben Untersuchungen setzen die Krankenhäuser auch auf Aufklärung, wie hier in Rosengård.
Gesundheit

Krankheiten an der Schlagader in ärmeren Gegenden häufiger

Das Risiko eines Risses der Hauptschlagader hängt stark mit dem sozialen Umfeld des Patienten zusammen. Das ergab eine Studie des Universitätskrankenhauses Schonen in Malmö. Demnach seien Männer aus Stadtteilen mit hoher Arbeitslosigkeit und niedrigen Einkommen stärker gefährdet als andere. Gleichzeitig kämen sie seltener zu den Voruntersuchungen.

Diese Screenings per Ultraschall werden in vielen Provinzen für Männer ab 65 Jahren angeboten. Allerdings ließen sich nach Krankenhausangaben nur 80 Prozent der Männer untersuchen, in sozial schwierigen Gegenden wie Malmö-Rosengård kämen sogar nur 70 Prozent. Neben der niedrigeren Quote an untersuchten Patienten vermuten die Autoren der Studie weitere Gründe hinter den Unterschieden zwischen ärmeren und reicheren Vierteln, zum Beispiel verschiedene Rauchgewohnheiten. Das Krankenhaus in Schonen hatte in den vergangenen Jahren die Schlagadern von fast 20.000 Männern untersucht. Bei einigen Dutzend von ihnen seien die Befunde lebensrettend gewesen.

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