Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på https://kundo.se/org/sverigesradio/
Euro 2012

Enttäuschung sitzt tief nach Auftaktniederlage

Uppdaterat tisdag 12 juni 2012 kl 11.24
Publicerat tisdag 12 juni 2012 kl 08.48
Schewtschenko spielt Schweden aus
(2:44 min)
Es ist zum Haare raufen (Foto: Scanpix)

Nach der 1-2 Niederlage im Auftaktspiel gegen die Ukraine zeigte sich Nationaltrainer Erik Hamrén sehr enttäuscht. Der Verlust in Kiew am Montagabend sei sehr schmerzhaft, so Hamrén gegenüber dem Schwedischen Rundfunk. Nachdem die Erwartungen hierzulande riesengroß waren und manche sogar schon Titelräume hegten, muss das Team um Superstar Zlatan Ibrahimovic jetzt um den Einzug ins Viertelfinale bangen.

Während sich die Reporter des Schwedischen Rundfunks noch Gedanken darüber machten, welcher Disney-Figur die Tochter vom ukrainischen Nationaltrainer und Fußball-Legende Oleg Blochin ähnelt, machte sich ein aktueller aber auch schon alternder Star daran, die schwedische Mannschaft auf dem Rasen in Kiew auseinanderzunehmen.

Die 1-0 Führung durch Zlatan Ibrahimovic reichte nicht. Binnen 10 Minuten hatte Andrej Schewtschenko Gastgeber Ukraine zuerst den Ausgleich und dann die Führung beschert.

Zerknirschter Zlatan

Unmittelbar nach dem Spiel zeigte sich Mannschaftskapitän Zlatan denn auch zerknirscht: „Es macht keinen Spaß zu verlieren. Ich verliere nicht gerne. Wir gehen in Führung und kriegen dann das 1-1 und gleich darauf das 1-2. Die erste Halbzeit war auch nicht gut. Die zweite Hälfte war viel besser. Aber wir haben trotzdem verloren.“

Gerade in der zweiten Hälfte sind der schwedischen Abwehr gravierende Fehler unterlaufen, die erst die Treffer von „Schewa“ ermöglichten. Nationaltrainer Erik Hamrén war deshalb mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden: „Wir haben als Mannschaft nicht das erwünschte Niveau erreicht. Um hier was zu erreichen, müssen alle Spieler 100 Prozent abrufen und nicht nur gut die Hälfte der Mannschaft. Wir waren zu Beginn zu nervös. Der Mut aus früheren Spielen kam erst, als wir schon im Rückstand waren. Da haben wir den Fußball gespielt, den ich sehen will. Gleichzeitig zeigte unser Gegner Respekt und zog sich zurück. Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt. Wir hatten drei richtig gute Chancen. Das hätte dann besser ausgesehen.“

Ruf nach Svensson

Das Ergebnis lautet dennoch 1-2 und die Experten, die sich zuvor für Schweden viel ausgerechnet hatten, zeigen sich jetzt maßlos enttäuscht. Viele kreiden Hamrén an, den Mittelfeldroutinier Anders Svensson nicht aufgestellt zu haben. Das hätte dem Defensivverband und dem Spielaufbau mehr Sicherheit gegeben.

Der Trainer wehrt sich gegen die Vorwürfe: „Man darf dem nicht nachweinen. Ich treffe meine Entscheidungen, nach meinen Eindrücken im Training und den früheren Spielen. Ich bereue da nichts.“

Schweden hat noch die Spiele gegen England und Frankreich um die Scharte auszuwetzen und doch noch das Viertelfinale zu erreichen. Einige Spieler haben auch schon angekündigt, dass Schweden beide Gegner schlagen könne.

Dieter Weiand

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".